Faktenkontor: Wenig Unterstützung für Christian Wulff im Internet

Dienstag, 10. Januar 2012
Die Affäre um Christian Wulff wird im Netz heiß diskutiert
Die Affäre um Christian Wulff wird im Netz heiß diskutiert

Die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff beschäftigt die deutschen Onliner: Laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Faktenkontor bestimmte das Thema rund 48.000 Beiträge in sozialen Netzwerken, Foren, Blogs und anderen Social-Media-Kanälen. Schlecht für Wulff: Die Mehrzahl der User unterstützt ihn nicht. So kommen auf vier wohlwollende Kommentare sechs negative. Das von der Web-Gemeinde am häufigsten diskutierte Schlagwort ist - wenig überraschend - "Rücktritt". In knapp 2.000 Beiträgen tauschen sich die User darüber aus, ob Wulff Bundespräsident bleiben sollte oder nicht, wobei die große Mehrheit für einen Rücktritt Wulffs plädiert. Ebenfalls für große Resonanz sorgt der Anruf des Bundespräsidenten bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann. Die ominöse Nachricht auf der Mailbox des Journalisten ist Thema in mehr als 600 Kommentaren.

Als größter Katalysator für die Diskussionen um Wulff erwiesen sich laut Faktenkontor Internet-Foren. Die Affäre wurde auf Online-Plattformen gut 19.500 Mal diskutiert. Dahinter folgen Blogs mit mehr als 14.400 Beiträgen. Facebook und Twitter liefern jeweils etwa 2.500 Treffer. Die Analyse erfolgte unter Zuhilfenahme des Webmonitoring-Tools Web-Analyzer.com. ire
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