Faktenkontor: Fast jeder Zweite befürwortet Versicherung gegen Online-Mobbing

Mittwoch, 30. Mai 2012
Gerade unter Teenagern ist Cybermobbing ein Problem (Bild: www.barajas.de)
Gerade unter Teenagern ist Cybermobbing ein Problem (Bild: www.barajas.de)
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In den USA wurde kürzlich ein Student verurteilt, weil er einen Kommilitonen mit persönlichen Angriffen übers Internet in den Selbstmord trieb. In Frankreich sieht man es geboten, dass Menschen sich gegen so genanntes Cybermobbing versichern, entsprechende Policen gibt es bereits zu erwerben. Und auch in Deutschland scheint eine entsprechende Nachfrage zu bestehen. 42 Prozent der Bundesbürger halten eine solche Versicherung ebenfalls für notwendig, wie eine Untersuchung von Faktenkontor zeigt. Jeder Vierte kann sich demanch vorstellen, sich gegen Rufmord, Beleidigung oder die Veröffentlichung intimer Details im Internet zu versichern. Doch es gibt auch jede Menge Skeptiker: 29 Prozent der Befragten können sich den Abschluss einer entsprechenden Versicherung weniger vorstellen, während ein weiteres gutes Drittel (34 Prozent) die speziellen Policen, bei der die Versicherung im Ernstfall die Kosten für einen Anwalt, psychologische Betreuung oder die Löschung der betreffenden Einträge übernimmt, komplett ablehnt.

Umgerechnet in Geldwerte ist gut 39 Prozent der Befürworter eine Versicherung gegen Cybermobbing höchstens 10 Euro wert. Weitere 18 Prozent würden zwischen elf und 15 Euro bezahlen und knapp 13 Prozent mehr als 15 Euro. Für die Untersuchung befragte Faktenkontor im Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Toluna 1000 Deutsche. ire
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