Fachverlage prognostizieren Wachstum

Mittwoch, 01. November 2006

Fachverlage beurteilen Geschäftslage und Entwicklung weiterhin positiv. Das geht aus der Herbstumfrage der Deutschen Fachpresse hervor, die jährlich die Einschätzungen zum ablaufenden und die Erwartungen zum kommenden Geschäftsjahr abfragt. Für 2007 erwarten 43 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen höhere Inlandsumsätze, 37 Prozent ein im Vergleich zum Vorjahr gleich bleibendes Niveau. Auch die Ertragslage 2006 wird überwiegend positiv bewertet. "Die zielgruppengerechten Innovationen unserer Branche beginnen, sich auszuzahlen", erklärt Claus Wüstenhagen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vogel Business Medien und stellvertretender Sprecher der Deutschen Fachpresse.

Insbesondere die Erwartungen für die digitalen Geschäftsbereiche sind hoch: 71 Prozent sehen hier im kommenden Jahr Wachstumsmöglichkeiten. Mit dem Anzeigengeschäft geht es ebenfalls wieder bergauf: 48 Prozent erwarten eine "etwas bessere", 16 Prozent eine "deutlich bessere" Entwicklung. Von einem wachsenden Abonnementgeschäft gehen immerhin 43 Prozent der Befragten aus.

Die Deutsche Fachpresse hat ebenfalls untersucht, welche Bedeutung die Marke im Markt der Fachinformation hat. Ein Kernergebnis: Sowohl auf dem Leser- als auch auf dem Anzeigenmarkt spielt die Titelmarke eine größere Rolle als die Verlagsmarke. se

Lesen Sie dazu auch das Interview mit Claus Wüstenhagen in der HORIZONT-Ausgabe 44/06, die am Donnerstag, 2. November, erscheint.
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