Fachpresseumsatz 2002 nochmals rückläufig

Dienstag, 06. Mai 2003

Der Umsatz mit Fachinformationen ist im Jahr 2002 um 5 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro gesunken. Die Verleger sind dieser Entwicklung mit konsequentem Kostenmanagement vor allem im administrativen Bereich begegnet. Die Prognosen zur Ergebnisentwicklung im laufenden Geschäftsjahr wird verhalten positiv beurteilt. Dies ergab eine Mitgliederbefragung der Deutschen Fachpresse.

Der Anzeigenumsatz des letzten Jahres reduzierte sich um 10 Prozent auf 0,966 Milliarden Euro. "Auch wenn die Fachpresse im Vergleich zu anderen Mediengattungen vom Einbruch der Werbemärkte weniger hart getroffen wurde, ist diese Entwicklung doch für unsere Mitgliedsunternehmen im zweiten Jahr in Folge zum Teil schwer zu verkraften", meint Reinhold Welina, Sprecher des Fachpresse-Verbandes.

Die verbreitete Auflage aller rund 3600 Titel erreichte nach Erkenntnissen des Verbands eine Höhe von 464 Millionen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Verlust von rund 2,5 Prozent entspricht. Dagegen erwies sich die Umsatzentwicklung in den Vertriebsmärkten als stabil: Mit 0,863 Milliarden Euro lag er sogar um 2 Prozent über dem Vorjahreswert. "Die Talsohle scheint erreicht", so Welina. Nur noch rund ein Drittel der Befragten rechne mit einem gegenüber 2002 schlechteren Ergebnis für 2003. 44 Prozent der Befragten erwarte dagegen eine Stabilisierung auf dem Niveau des Vorjahres. nr
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