Fachpresse erwartet Aufschwung

Donnerstag, 17. November 2005

Für das laufende Jahr verzeichnet rund ein Viertel der Fachverlage im Vergleich zu 2004 eine Steigerung der Inlandsumsätze. Ihren Umsatz halten werden 57 Prozent der rund 100 Verlage, die sich an der aktuellen Trendumfrage der Deutsche Fachpresse beteiligt haben. " Die Pessimisten sind extrem in der Unterzahl", sagt Uwe Hoch, Herausgeber Fachmedien der Verlagsgruppe Handelsblatt und Sprecher der Deutschen Fachpresse und Präsidiumsmitglied im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), heute bei den VDZ Zeitschriftentage in Berlin. Lediglich jeweils 4 Prozent bezeichnen die Entwicklung des Inlandsumsatzes als "etwas schlechter" und "deutlich schlechter". Im kommenden Jahr geht fast die Hälfte der Fachverlage von einer Verbesserung der konjunkturellen Lage aus, weitere 45 Prozent rechnen mit einer Stagnation. Nur 5 Prozent zeigen sich pessimistisch. Eine positive Konjunktur wird sich vor allem auf die Anzeigenerlöse auswirken, die mittlerweile nur noch die Hälfte zum Umsatz der Titel beisteuern. "Der Vertrieb ist der stabilisierende Umsatz der Branche", so Hoch. Rund 50 Prozent der Befragten rechnen mit einem Anziehen der Anzeigenerlöse, 40 Prozent mit höheren Vertriebserlösen. Von einer Verschlechterung beider Werte gehen jeweils rund 40 Prozent aus.

Als Wachstumsfelder identifiziert die Fachpresse in erster Linie das Onlinegeschäft, gefolgt von Anzeigen, dem Ausland und Corporate Publishing.

Um die Mitarbeiter der Fachpresse zu besseren Leistungen anzuspornen, hat die Deutsche Fachpresse drei Preise ausgelobt: Den "Karl Theodor Vogel Preis" für den Fachjournalisten des Jahres, den "Preis der Deutschen Fachpresse" für die Fachzeitschrift des Jahres und den "BoB Preis der Deutschen Fachpresse" für Anzeigen und Anzeigenserien. pap



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