Fachpresse bringt Yellow Paper zur Risikoanalyse

Mittwoch, 07. Juli 2010
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Angesichts der sich schnell wandelnden Medienwelt steigt die Notwendigkeit, Risiken rechtzeitig zu erkennen. Die Deutsche Fachpresse hat daher in ihrer Reihe "Yellow Paper" den Leitfaden "Schieflagen erkennen: Frühwarnsystem für Fachverlage" veröffentlicht. Mit konkreten Fragebögen soll es Verlagen dabei helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Das Yellow Paper haben Günter Schürger, Vogel-Business-Media-Geschäftsführer und Vertreter der Kommission Betriebswirtschaft der Deutschen Fachpresse, und Axel Bartholomäus entwickelt, Gesellschafter der Frankfurter Beratungsfirma Bartholomäus & Cie. Es benennt die wesentlichen Bereiche eines Verlages, die das Management im Auge behalten sollte, um zu erkennen, ob das Geschäft rund läuft: Markt & Produkt, Redaktionen, Mediaverkauf, Vertrieb, Finanzen, Management und Gesellschafter.

Anhand von Checklisten, die die wichtigsten Fragen stellen und unternehmensspezifisch beliebig erweitert werden können, kann das Management die aktuelle Situation ermitteln. Im Bereich Mediaverkauf geht es zum Beispiel um Fragen wie "Werden sinkende Werbeeinnahmen durch alternative/neue Angebote ausgeglichen?" und "Ist der Verkauf in der Lage, neben dem Flächenverkauf auch Sponsoring und projektbezogenen Medienverkauf zu bedienen?".

Das Yellow Paper ist für Mitglieder der Deutschen Fachpresse kostenlos als PDF zu bestellen, die gedruckte Fassung kostet 15 Euro. pap
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