Fachpresse-Kongress: Ein guter Außendienst ist Gold wert

Mittwoch, 12. Mai 2004

Der Außendienst sollte nicht aufdringlich, sondern informativ sein: Nur 3 Prozent der Mediaagenturen wünschen sich von den Vertretern der Fachpresse regelmäßige Standardbesuche. 60 Prozent wünschen sich nur schriftliche oder technische Informationen. Demgegenüber melden 35 Prozent Informationsbedarf an, wenn es Neues über das Produkt zu berichten gibt, so eines der Kernergebnisse der Studie des Bielefelder Marktforschungsunternehmens TNS Emnid im Auftrag der Berliner Zeitschriftenagentur Zanetti Altstoetter Trurnit, die auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse präsentiert wird.

Die Ergebnisse der Umfrage zu den "Entscheidungskriterien von Mediaeinkäufern bei Fachzeitschriften" basieren auf einer repräsentativen Befragung von 150 Media- und Fullserviceagenturen, die Fachzeitschriften als Werbeträger planen. Davon entfallen 133 auf den Bereich Fullservice und 17 auf den Bereich Mediaagenturen. Durchgeführt wurde die Erhebung zwischen dem 26. Februar und dem 16. März 2004.

Die Studie bietet erstmals eine umfassende quantitative Erhebung dessen, was Mediaeinkäufer von Fachmedien erwarten. In der Summe aller Ergebnisse spielen vor allem Aspekte wie die redaktionelle Qualität, Leistungstransparenz, Vertriebsstruktur und Angebotspalette in der Mediaentscheidung eine Rolle. Mit 99,3 Prozent hat dabei das redaktionelle Profil einer Fachzeitschrift oberste Priorität noch vor den Aspekten einwandfreie Druckwiedergabe der Anzeige, Terminpläne und Empfänger- oder Leserstrukturanalyse. nr
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