Facebook reduziert und vereinheitlicht Werbeformate

Dienstag, 11. Juni 2013
Künftig fügt Facebook Anzeigen automatisch sozialen Kontext hinzu (Bild: Facebook)
Künftig fügt Facebook Anzeigen automatisch sozialen Kontext hinzu (Bild: Facebook)
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Facebook will stärker auf die Bedürfnisse von Anzeigenkunden eingehen und wird deswegen in den kommenden Monaten das Angebot an Werbemitteln vereinfachen und in der Anzahl reduzieren. Wie Facebook mitteilt, sei der grundlegende Gedanke hinter den Veränderungen, "dass Werbetreibende jeder Größe Facebook zukünftig ihre Ziele nennen können" und Facebook automatisch die geeignete Kombination an Werbemitteln vorschlage. Die geplanten Vereinfachungen sollen die Zahl der Anzeigen-Einheiten von 27 auf weniger als die Hälfte reduzieren. So werden etwa das Question-Tool, über das Unternehmen User-Feedback zu bestimmten Produkten einholen können sowie "Online Offers" gestrichen. Fragen zu Produkten sollen Werbungtreibende stattdessen in einem eigenen Beitrag stellen, die Antworten der User werden per Kommentar hinterlegt. Die "Online Offers" fallen weg, "weil Werbetreibende festgestellt haben, dass es effektiver ist, eine 'Page Post Link Ad' zu nutzen, um Personen zu Angeboten auf ihrer Webseite zu leiten", wie Facebook per Blogpost mitteilt. Die Änderungen sollen im Juli umgesetzt werden.

Des Weiteren fügt Facebook künftig Anzeigen automatisch sozialen Kontext wie den Like-Button oder die Share-Funktion hinzu, damit Werbekunden künftig keine gesponserten Meldungen zu einer Werbeanzeige hinzubuchen müssen. Letztere kamen bis zuletzt ohne sozialen Kontext aus. "Wir wissen, dass der soziale Kontext die Resonanz auf Anzeigen steigert", heißt es hierzu von Facebook. Diese Neuerung soll ab Herbst wirksam werden.

Zu guter Letzt wird Facebook ab Ende Juni die Darstellung der Werbeanzeigen über alle Zielsetzungen von Werbetreibenden und auf allen Platzierungen hinweg vereinheitlichen. Dies soll Werbekunden helfen, ihre Kampagne auf dem Desktop und Mobiltelefon zu optimieren. Gleichzeitig sollen sich die User dadurch besser zurechtfinden können. ire
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