FTD und Süddeutsche legen an Auflage zu

Mittwoch, 15. Januar 2003

Die klammen Budgets der privaten Haushalte machen auch den Auflagen der überregionalen Tageszeitungen zu schaffen: Bis auf die "Financial Times Deutschland" und die "Süddeutsche Zeitung", die um 14,4 beziehungsweise 1,8 Prozent zulegen konnten, musste die Konkurrenz im 4. Quartal 2002 deutlich Federn lassen. Das "Handelsblatt" verliert nochmals 7,4 Prozent und kommt jetzt auf eine verkaufte Auflage von 142.299 Exemplaren.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" rutscht unter die 400.000er Grenze. Mit einem Rückgang um 4 Prozent kommen die Frankfurter derzeit auf 384.353 Verkaufsexemplare. Noch stärker ging es der "Welt" an den Kragen: Nach einem Rückgang um 16,3 Prozent kommt der Titel auf 210.759 verkaufte Exemplare. Auch "taz" und "Bild" machten Miese: Hier beträgt der Rückgang bei der verkauften Auflage 5,9 beziehungsweise 6,9 Prozent. Für die "Bild" ein fast schon historischer Tiefstand, da sie mit 3.952.071 Exemplaren erstmals seit langem wieder unter die 4-Millionen Grenze fällt.
Meist gelesen
stats