FFH frischt Programm auf

Mittwoch, 15. Juli 2009
FFH wirbt für die regionalen Elemente in seinem Programm
FFH wirbt für die regionalen Elemente in seinem Programm

Hitradio FFH verzeichnet in der MA II/2009 weniger Hörerverluste als erwartet: Die Zahl der durschnittlichen Hörer pro Stunde ist von 506.000 (MA I/2009) auf 499.000 (MA II/2009) gefallen. Der Sender hatte mit ähnlich hohen Einbußen wie in der MA I/2009 gerechnet. Damals hat FFH durchschnittlich 90.000 Hörer pro Stunde verloren. Dennoch reagiert der Privatsender auf die sinkenden Hörerzahlen mit Veränderungen im Programm. Die Morgensendung "Guten Morgen Hessen" beginnt jetzt schon um fünf Uhr. Sie möchte sich künftig noch stärker auf aktuelle regionale Berichterstattung konzentrieren und Hörer am Programm beteiligen. Moderator ist Daniel Fischer. Sein Kollege Johannes Scherer, der bisher auch am Morgen im Einsatz war, moderiert nun täglich ab 13 Uhr die "Johannes-Scherer-Show" als Sommer-Special.  Neue Jingles und Verpackungselemente sollen das Programm ebenfalls attraktiver machen.

Die Redaktionen Hessen und Nachrichten hat der Sender zusammengelegt. "In unseren News machen wir viele Hessenthemen, deswegen hat es oft Abstimmungsprobleme gegeben" sagt Programmchef Roel Oosthout. Der 44-Jährige Niederländer hat erst im März den Posten des Programmchefs übernommen. Seine Ernennung war eine Konsequenz, die das Medienhaus aus dem schlechten Abschneiden an der MA I/2009 gezogen hat. Damals hat FFH im Vergleich zur vorhergehenden MA 80.000 Hörer pro Stunde verloren. 

Eine Kampagne unter dem Slogan "Immer da. Immer nah." begleitet die Neuorientierung. Die Plakate hat die Offenbacher Agentur Meisterwerk kreiert. Sie sind in Hessen und dem benachbarten Mainz zu sehen, die Mediaplanung erfolgte inhouse. HOR
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