FFA-Halbjahresbilanz: Kino trotzt der Krise

Mittwoch, 26. August 2009
Die FFA zieht eine positive Halbjahresbilanz
Die FFA zieht eine positive Halbjahresbilanz
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Filmförderungsanstalt Kinofilm Krise Deutschland


Immer mehr Deutsche gehen ins Kino. Laut Halbjahresbilanz der Filmförderungsanstalt (FFA) haben sich 65 Millionen Menschen von Januar bis Juni Kinofilme angesehen - das sind 4 Millionen (6,5 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit den Kinogängern ist so hoch wie seit dem Jahr 2002 nicht mehr. Er lag bei rund 422 Millionen Euro, das sind sogar 13,4 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres. Der durchschnittliche Preis für eine Kinojkarte stieg auf 6,50 Euro, das sind 40 Cent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch in Deutschland produzierte Filme oder Koproduktionen mit deutscher Beteiligung sind weiter stark. 16,3 Millionen Kinofans haben die Filme im ersten Halbjahr gesehen, das entspricht einem Marktanteil von 25,4 Prozent. Im März konnten Filmstarts wie "Der Vorleser" "Männersache" oder "Die Drei ???" dem deutschen Film sogar einen Marktanteil von 44,1 Prozent verschaffen. Der erfolgreichste Film des ersten Halbjahres war "Illuminati" mit 4,2 Millionen Besuchern.

In den deutschen Kinos sind im ausgewerteten Zeitraum insgesamt 262 Filme angelaufen, davon waren 105 deutsche Produktionen, 22 mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Zahl der Filmstarts wertete die FFA in diesem Jahr erstmals getrennt nach deutschen, US-amerikanischen und Filmen aus EU-Ländern - ohne deutsche Produktionen - aus. HOR
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