FDP bringt Medienabgabe ins Gespräch

Dienstag, 19. September 2006

Die FDP schlägt eine allgemeine Medienabgabe anstelle der Rundfunkgebühren vor. Danach solle jeder Erwachsene mit einem eigenen Einkommen eine allgemeine Medienabgabe in Höhe von etwa zehn Euro im Monat bezahlen. Eingezogen werden soll die Abgabe nach Vorstellung der FDP von den Finanzämtern, die Gebühreneinzugszentrale würde abgeschafft. Nach Berechnungen des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages würde die Medienabgabe den Finanzbedarf von ARD und ZDF voll abdecken. Am Donnerstag berät die Rundfunkkommission der Länder über den umstrittenen Vorschlag der öffentlich-rechtlichen Sender für eine reduzierte Gebühr für den Rundfunkempfang per Computer. dhe

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