"FAZ" zieht erste Erfolgsbilanz bei Bezahldiensten im Web

Mittwoch, 06. Februar 2002
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Die "FAZ" meldet erste Erfolge mit kostenpflichtigen Diensten im Internet. Bereits 16 Monate nach der Einführung des gebührenpflichtigen Internet-Archivs haben sich laut "FAZ" mehr als 10000 Kunden für das Premium-Abonnement entschieden. Für die Nutzung der Datenbank Faz-archiv.de, die sämtliche Beiträge der "FAZ" seit 1993 sowie alle Artikel der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der "Rhein-Main-Zeitung" sowie die "Berliner Seiten" enthält, zahlen Abonnenten eine Jahresgebühr von 15 Euro. Dafür können Sie monatlich fünf Artikel abrufen. Neben dem Premium-Abonnement bietet die "FAZ" ihren Lesern auch an, einzelne Recherchen gegen Bezahlung in Auftrag zu geben. Auch in diesem Geschäftsfeld verzeichne man stetig wachsende Umsätze, teilt das Frankfurter Verlagshaus mit.

Neben der "FAZ" haben in den vergangenen Monaten bereits mehrere Verlage mit der Einführung von Paid Content begonnen. So bietet etwa der Webableger von "Manager Magazin" seit Dezember kostenpflichtige Angebote wie etwa Unternehmensanalysen sowie exklusive Inhaltepakete aus den Bereichen Lifestyle und Geldanlagen an. Auch der "Spiegel" wird ab Februar für einzelne Inhalte der Printausgabe im Netz Gebühren verlangen. Die "Süddeutsche Zeitung" will ebenfalls spätestens Ende des Jahres für alle Artikel der Printausgabe im Netz Geld verlangen.
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