"FAZ" veröffentlicht Stellenmarkt nun auch in der Sonntagszeitung

Donnerstag, 04. Oktober 2007
Will Marktposition der "FAZ" stärken: Geschäftsführer Tobias Trevisan
Will Marktposition der "FAZ" stärken: Geschäftsführer Tobias Trevisan

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) will die Reichweite ihres Stellenmarktes deutlich erhöhen. Ab dem 21. Oktober erscheinen sämtliche Jobinserate nicht nur in der "FAZ", sondern auch in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Für die Offensive im Stellenmarkt hat sich das Verlagshaus ehrgeizige Ziele gesetzt. "Wir sind bereits heute im Markt der Fach- und Führungskräfte der führende Anbieter im Printbereich. Diese Position wollen wir weiter stärken", erklärt FAZ-Geschäftsführer Tobias Trevisan. Die Chancen auf Erfolg stehen nicht schlecht: Der konjunkturelle Aufschwung und der Boom auf dem Arbeitsmarkt kurbeln das Wachstum des Rubrikengeschäfts an. Nachdem jahrelang die Einnahmen mit Inseraten zurückgingen, kehren langsam die Jobangebote in die Printtitel zurück. So verzeichnet die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) in ihrer Anzeigen-Umfangsstatistik im 1. Halbjahr 2007 ein deutliches Plus im Stellenmarkt. Überregionale Titel legen um rund 2 Prozent zu. Regionale Abonnement-Zeitungen, die in den Jahren der Flaute besonders herbe Verluste einstecken mussten, verbuchen sogar ein Plus von über 36 Prozent.

Neue Anzeigenkunden will Trevisan sowohl mit Masse als auch mit Klasse überzeugen. "Die beiden Printtitel erzielen laut Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse eine Reichweite von 1,78 Millionen Lesern. Fazjob.net nutzen gemäß der Studie Internet Facts 2007-1 der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung 215.000 Unique User", argumentiert er. Zusammengenommen erreiche der Anzeigenkunde mit einer Stellenanzeige somit annährend 2 Millionen Rezipienten. "Das ist eine enorm hohe Reichweite in einer sehr attraktiven Zielgruppe", stellt der FAZ-Verlagschef fest, der die Preise für Inserate im kommenden Jahr um ungefähr 3 Prozent anheben will.

Eigene Kommunikationsmaßnahmen zum Start des erweiterten Stellenmarkts wird es nicht geben. Stattdessen kommt die bereits bestehende Kampagne mit dem Claim "Samstags. Sonntags. Immer." erneut zum Einsatz. Lediglich für Anzeigenkunden werden die Maßnahmen leicht modifiziert, um auf die Reichweitenzuwächse hinzuweisen. Kreation sowie Mediaplanung verantwortet die Berliner Werbeagentur Scholz & Friends. bn

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 40/2007, die am Donnerstag, 4. Oktober, erscheint.

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