"FAZ" verhängt Einstellungsstopp

Montag, 29. September 2008
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Nachdem WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus einen Sparkurs angekündigt hat, setzt nun auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" den Rotstift an. Der Verlag hat sich dazu entschieden, "bis auf weiteres keine Neueinstellungen vorzunehmen", sagt eine FAZ-Sprecherin. Als Gründe nennt sie die "Finanzkrise und Wirtschaftseintrübungen", die sich auf die Anzeigemärkte auswirkten. Da das Ausmaß noch nicht abzuschätzen sei, habe man die Entscheidung "aus kaufmännischer Vorsicht" gefällt. Gerüchte, dass es nicht nur zu einem Einstellungsstopp kommt, sondern möglicherweise auch bald Kündigungen folgen werden, wollte der Verlag indes nicht kommentieren. bn

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