FAZ steigert kräftig Ergebnis und Umsatz

Donnerstag, 29. März 2001

Im Geschäftsjahr 2000 stieg der Umsatz der FAZ um 12,5 Prozent auf 1,05 Milliarden Mark und überschritt damit erstmals die Milliardengrenze. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im letzten Geschäftsjahr mit einem Plus von 57,6 Millionen auf 182,4 Millionen Mark weiter verbessert. Die Bilanzsumme der FAZ beträgt 928,6 Millionen Mark mit einem Eigenkapitalanteil von 513 Millionen Mark.

Zum Wachstumsplus hat insbesondere das Anzeigengeschäft mit einem Zuwachs von 14 Prozent auf 829,3 Millionen Mark beigetragen. Die Stellenanzeigen expandierten um 17 Prozent. Die Vertriebserlöse erhöhten sich um 3,2 Prozent auf 183,3 Millionen Mark. Damit macht das Anzeigengeschäft 80 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Im Vergleich zum Anzeigengeschäft blieb die Auflagenentwicklung hinter den Erwartungen zurück. Die "FAZ" verzeichnete im Jahresdurchschnitt eine leicht rückläufige Auflage mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 405.157 verkaufte Exemplare. Die Sonntagsausgabe verlor 3,1 Prozent an Auflage im Vergleich zum Vorjahr, erzielte jedoch ein Anzeigenplus von 20 Prozent.

Der konsolidierte Umsatz der FAZ-Verlagsgruppe stieg um 300 Millionen Mark auf 1,7 Milliarden Mark. Dabei erzielte die Märkische Verlags- und Druck-GmbH in Potsdam einen Umsatz von 176 Millionen Mark. Die UVG-Unternehmensgruppe in Ostdeutschland konnte ihren Umsatz um 4 Prozent auf 40 Millionen Mark steigern. Die Deutsche Verlags-Anstalt verzeichnete einen Umsatz von 92 Millionen Mark.

Die Leadermedia Deutschland, die Anzeigen für "International Herald Tribune", die japanische Nikkei-Mediengruppe und die "Neue Zürcher Zeitung" vermarktet, erzielte ein positives Ergebnis. Die Kooperation mit der "International Herald Tribune" (IHT) bescherte der "IHT" einen Auflagenzuwachs von 30 Prozent.
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