FAZ sieht sich konsolidiert

Freitag, 19. November 2004

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") sieht sich trotz der anhaltenden Strukturkrise der Zeitungsverlage auf Wachstumskurs. Trotz sinkender Umsätze in den vergangenen Jahre habe der Verlag bis Ende dieses Jahres wieder eine schwarze Bilanz, so der FAZ-Geschäftsführungsvorsitzende Wolfgang Bernhard gegenüber dem "Handelsblatt". Diese Entwicklung werde sich im kommenden Jahr noch verstetigen.

Im letzten Jahr habe das Haus noch einen Verlust von 16 Millionen Euro hinnehmen müssen. Insgesamt seien die Umsätze von rund 722 Millionen Euro im Jahr 2000 auf 458 Millionen Euro im Jahr 2003 zurückgegangen. Bernhard: "Die FAZ hat keine Bankschulden. Die gesamten Immobilien, in denen wir arbeiten, gehören uns und sind unbelastet." Zudem verfüge der Verlag über eine hohe freie Liquidität. Selbstständigkeit und Unabhängigkeit des Hauses seien dadurch gewährleistet. Ehrgeizige Ziele hat der Verlag auch mit der Sonntagszeitung: Hier werde man 2005 in der Auflage die 300.000er Marke überwinden und schwarze Zahlen schreiben. nr
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