FAZ baut Internetauftritt um / Ausbau von Paid Content geplant

Dienstag, 29. April 2003

Wenige Monate nach der drastischen Reduzierung der Online-Redaktion hat die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die neue Struktur ihres Internetauftritts vorgestellt. Erwartungsgemäß trägt der überarbeitete Webauftritt der Tatsache Rechnung, dass die Printredakteure nun in die Produktion von Faz.net miteinbezogen werden. So wurde das Web-Angebot um rund 50 zusätzliche Schwerpunktseiten zu Themen wie Parteien, Rente, Geldanlage, Fußball und Bücher ergänzt, die von den Redakteuren der "FAZ" und der "FAS" betreut werden. "Ziel dieser neuen Struktur ist es, ein Forum für die Printredakteure bei Faz.net zu schaffen", sagt Holger Schmidt, der in den vergangenen Monaten als Online-Koordinator für den Umbau zuständig war.

In dem frei zugänglichen Bereich "Aktuell" finden Faz.net-User künftig Teile der Printausgabe, die für das Internet aufbereitet werden sowie eigene Beiträge der Online-Redaktion, die nach dem unfreiwilligen Abgang der beiden Chefredakteure Frank Gaube und Simon Kaatz nun von Kai Pritzsche, ehemals Chef vom Dienst bei Faz.net, geleitet wird. Die vollständigen Ausgaben der "FAZ" sowie der "FAS" sind jedoch den Abonnenten in einem eigenen Bereich vorbehalten. In wenigen Monaten soll laut Schmidt der Anteil der kostenpflichtigen Inhalte ausgebaut werden. Den Angaben zufolge sollen User, die über kein Abo verfügen, in Zukunft auch im frei zugänglichen Bereich für bestimmte Artikel im Pay-per-Use-Verfahren zahlen. Die Abrechnung soll von dem Berliner Paymentspezialisten Firstgate übernommen werden. mas
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