FAZ-Herausgeber Hugo Müller-Vogg muss gehen

Dienstag, 20. Februar 2001

Der "FAZ"-Herausgeber Hugo Müller-Vogg muss seinen Platz räumen. Der 53-Jährige zeichnete für die "Rhein-Main-Zeitung" und die "Sonntagszeitung" verantwortlich. Diese Aufgabe hatte er bislang auf Lebenszeit inne. Einen Nachfolger gibt es offenbar noch nicht. Die Kollegen des Herausgeber-Gremiums, Günther Nonnenmacher, Jürgen Jeske, Berthold Kohler und Frank Schirrmacher, sehen "keine Grundlage mehr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit". Spekulationen in den Medien, der Entlassungsgrund sei die konservative Haltung Müller-Voggs, werden seitens der "FAZ"-Manager als falsch zurückgewiesen. Gleiches gilt für die Behauptung unter anderem in der "Financial Times Deutschland", er habe interne Informationen aus der "FAZ" an konkurrierende Zeitungen weiter gegeben.
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