FAW bringt mehr Transparenz in die Plakatbranche

Freitag, 02. März 2001

Gemeinsam mit der AC Nielsen Werbeforschung hat der Fachverband Außenwerbung (FAW) das Verfahren zur Erhebung der monatlichen Bruttowerbeaufwendungen verbessert. Wurden diese bislang in einem Stichprobenverfahren mit 60-prozentigem Auswahlsatz erhoben, das unter Zuhilfenahme von Hochrechnungen ausschließlich die Umsätze für Großflächen, City-Lights und Ganzstellen berücksichtigt, verspricht die neue Methode eine weitaus bessere Grundlage.

Damit sollen künftig nahezu 90 Prozent des Umsatzes für die Bereiche Großfläche, CLPs, Ganz- und Allgemeinstellen auf elektronischem Weg gemeldet werden. Allerdings werden auch künftig die - beträchtlichen - Umsatzmeldungen der Zigarettenindustrie nicht berücksichtigt, die von Branchenkennern auf rund 250 Millionen Mark geschätzt werden.

Neben den monatlichen Umsatzmeldungen will der FAW künftig auch die weiteren Umsätze im Bereich der Außenwerbung zweimal jährlich veröffentlichen. FAW-Geschäftsführer Klaus Hoffmann: "Die durch Desk-Research erhobenen Informationen aus den Bereichen Verkehrsmittelwerbung, Sport- und Flughafenwerbung, Ambient Media und Lichtwerbung werden den tatsächlichen Umsatz der Gattung Out-of-Home-Media aufzeigen."
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