Exodus der Marketer: Auch Brian Wallace verlässt Blackberry-Hersteller Research in Motion

Mittwoch, 22. Juni 2011
Brian Wallace geht
Brian Wallace geht

Dem angeschlagenen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) gehen allmählich die Marketing-Entscheider aus. Nach dem weltweiten Werbeboss Keith Pardy, der kürzlich "aus persönlichen Gründen" seinen Hut nahm, geht nun auch Brian Wallace von Bord. Wallace war zuletzt als Vice President Digital Marketing and Media für Research in Motion tätig. In dieser Funktion verantwortete er sämtliche Aktivitäten des kanadischen Konzerns in den Bereichen Interactive Marketing, Social Media und Digital Advertising.

Wallace verlässt RIM in Richtung Samsung - und wechselt damit zu einem direkten Konkurrenten. Insbesondere mit den Smartphones der Galaxy-Reihe hat Samsung deutlich Boden gegenüber Blackberry gutgemacht. Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner kletterte die Anzahl der ausgelieferten Smartphones mit dem RIM-Betriebssystem im 1. Quartal 2011 zwar von 10,7 auf 13 Millionen, doch der Marktanteil des Blackberry-Herstellers brach angesichts der weltweit deutlich angestiegenen Nachfrage gleichzeitig von 19,7 auf 12,9 Prozent ein.

Samsung setzt wie andere Handyhersteller auf das Google-Betriebssystem Android, das weltweit zuletzt deutlich zugelegt hat. RIM gerät dagegen mit dem eigenen Betriebssystem ähnlich wie Nokia mit Symbian zusehends in die Defensive. Um dem Negativtrend entgegenzuwirken hat RIM kürzlich erstmals eine reine Deutschland-Kampagne gestartet. Den Etat konnte sich Weis Communications sichern. mas
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