Ex-Vorstand Matthias Kindler tritt aus dem ADC aus

von Mehrdad Amirkhizi
Freitag, 18. Januar 2013
Matthias Kindler
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Matthias Kindler, ADC, Kreative, Austritt, Frankfurt, Amir Kassaei


Der frühere ADC-Vorstand Matthias Kindler hat keine Lust mehr auf den Club der Kreativen. Nach knapp zehn Jahren, davon sechs Jahre im Vorstand, erklärt er seinen Austritt aus dem Verband. "Aus dem ehemals coolen und inspirierenden Club ist ein spießiger und piefiger Verein geworden", so Kindler in einer Mail an seine ADC-Kollegen. Er kritisiert, dass der ADC keine Vision und Relevanz mehr für Kreative habe. Die letzten Vorstände und Präsidenten hätten sich konsequent um diese Fragen herumgedrückt und sich stattdessen lieber "intensiv mit sich selbst, mit Verlusten und dem Drangsalieren ihrer Mitglieder beschäftigt". So wirft er seinen früheren Vorstandskollegen vor, ihn aus der ADC-Jury gemobbt zu haben.

Außerdem prangert der frühere Schatzmeister Kindler die Finanzierung des ADC-Festivals in Frankfurt an und spricht von "vielen hunderttausend Miesen trotz Förderung in Millionenhöhe." Die Verantwortlichen beim ADC hatten nach Abschluss des Festivals betont, dass man mit der Veranstaltung operativ schwarze Zahlen geschrieben habe. Kindler ist mit seiner Kritik am ADC nicht allein. Auch der frühere Club-Chef Amir Kassaei hat den Verband und seine Führung zuletzt heftig kritisiert und seinen seinen Austritt angekündigt. mam   
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