Eurovision Song Contest legt beim jungen Publikum zu

Dienstag, 21. Mai 2013
Das ESC-Finale holte trotz des schlechten Abschneidens von Cascada gute Einschatlquoten
Das ESC-Finale holte trotz des schlechten Abschneidens von Cascada gute Einschatlquoten


Der Eurovision Song Contest 2013 hat am Samstagabend über 8 Millionen Zuschauer vor die Fernsehschirme gelockt. Damit konnte die Show die Zuschauerzahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil halten, in der jungen Zielgruppe schalteten sogar mehr Zuschauer ein als 2012. Von den bombastischen Einschaltquoten der Jahre 2010 und 2011, als das Land im Lena-Fieber war, blieb der Gesangswettbewerb allerdings weit entfernt. Insgesamt 8,21 Millionen Zuschauer verfolgten das Finale des Eurovision Song Contest in Malmö und bescherten dem Ersten damit einen starken Marktanteil von 34 Prozent. Beim Auftritt von Cascada kletterte die Zuschauerzahl in der Spitze auf 9,43 Millionen Zuschauer. Damit blieb der ESC 2013 nur leicht unter dem Vorjahr, als insgesamt 8,29 Millionen Zuschauer das ESC-Finale in Baku verfolgten.

Erfreulich für die ARD: Bei den Zuschauern von 14 bis 49 Jahren verzeichnete die Show im Vergleich zum Vorjahr sogar ein kleines Zuschauerplus: 4,25 Millionen Zuschauer bescherten dem Ersten einen hervorragenden Zielgruppenmarktanteil von 42,6 Prozent. Im Vorjahr hatten 4,11 Millionen Jüngere eingeschaltet.

Auch die Sendungen vor und nach der Finalshow erzielten gute Einschaltquoten: Den "Countdown für Malmö" um 20.15 Uhr im Ersten verfolgten 3,99 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 15,7 Prozent). Die "Grand Prix Party" im Anschluss an das ESC-Finale sahen 2,64 Mio. Zuschauer (Marktanteil: 26,5 Prozent).

Mit den Zuschauerzahlen der Jahre 2010 und 2011, als 14,7 beziehungsweise 13,9 Millionen Zuschauer die Auftritte von Lena Meyer-Landrut verfolgten, konnte das ESC-Finale in Malmö freilich nicht mithalten.

NDR-Intendant Lutz Marmor ist dennoch zufrieden: "Der ESC ist nach wie vor in Deutschland bei den Fans fest verankert. 8,21 Millionen sind ein sehr gutes Ergebnis. Besonders freut mich, dass wir bei den Jüngeren im Vergleich zum Vorjahr noch zulegen konnten." Im kommenden Jahr wird der Eurovision Song Contest voraussichtlich in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen stattfinden. dh
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