Europäischer Gerichtshof soll über TV-Werberegelungen entscheiden

Donnerstag, 18. Dezember 1997

Im Rechtsstreit zwischen ARD und Pro Sieben über die Festlegung der Anzahl von zulässigen Werbeunterbrechungen hat das Oberlandesgericht Stuttgart das Berufungsverfahren an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) verwiesen. Jetzt muß der EuGH klären, ob bei der Berechnung der Spielfilmlänge das Bruttoprinzip oder das Nettoprinzip anzuwenden ist. Die deutschen Privatsender wenden seit Jahren das Bruttoprinzip an, das zur Spielfilmlänge An-, Abmoderation und Werbeinseln hinzurechnet.
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