Europäische Konferenz für elektronische Medien in Birmingham

Montag, 06. April 1998

Über 400 Medienmanager und Regierungsvertreter aus den EU-Mitgliedsstaaten tagen ab heute in Birmingham auf einer "Europäischen Audiovisuellen Konferenz" über die Zukunftsperspektiven von Fernsehen, Film und neuen Medien im digitalen Zeitalter. Die Spezialisten beschäftigen sich mit den Themen Regulierung, Urheberrecht, europäische Förderprojekte und Beschäftigungschancen in der audiovisuellen Industrie. Jürgen Doetz, Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation, Bonn, forderte auf dem Kongreß "einen flexiblen und zukunftsgerichteten europäischen Ordnungsrahmen, der die Selbstverantwortung der Unternehmen vor restriktive Regulierungsmodelle stellt". Nur so könne sich eine global konkurrenzfähige europäische Medienwirtschaft entwickeln. Einstweilen hoffen die Privatfunker jedoch auf mehr Spielraum im deutschen Werbekorsett. Denn die deutschen Werbevorschriftensind noch wesentlich strenger als die der EU-Fernsehrichtlinie.
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