Europäische Frauen im Internet noch in der Minderzahl

Montag, 30. Juni 2003

Die Anzahl weiblicher Internetnutzer in Europa wächst zwar an, aber nur schwach. Bevor gleich viele Männer wie Frauen im Internet surfen, werden laut der aktuellen Studie „Home Panel“ von Nielsen/NetRatings noch einige Jahren vergehen.

Im Mai 2003 waren 42 Prozent und damit 35 Millionen der europäischen Internetnutzer weiblich. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 41 Prozent der Frauen online waren, bedeutet das einen Zuwachs um lediglich einen Prozentpunkt. Bei diesem schwachen Wachstum rechnen die Forscher erst 2010 mit einem Ausgleich zwischen männlichen und weiblichen Surfern.

Der Frauenanteil im Internet ist in den einzelnen europäischen Staaten jedoch unterschiedlich hoch. Während Schweden mit 47 Prozent und Großbritannien (45 Prozent) den höchsten Prozentsatz verzeichnen, bilden Deutschland mit 41 Prozent und Italien mit lediglich 37 Prozent das Schlusslicht. Die Niederlande mit 44 Prozent sowie Frankreich und die Schweiz mit jeweils 43 Prozent bilden das Mittelfeld, gefolgt von Spanien mit 42 Prozent weiblicher Surfer.

Websites, die Frauen am meisten ansprechen, umfassen Information zu den Bereichen Shopping, Reisen, Bildung, Finanzen, Gesundheit und Beauty. ems

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