Esprit Telecom macht gegen AOL und T-Online mobil

Montag, 31. Mai 1999

Schneller als geplant hat die Düsseldorfer Esprit Telecom Deutschland GmbH den Betrieb als Internet-Service-Provider (ISP) aufgenommen. Die private Telekommunikationsgesellschaft bietet den Internet-Zugang rund um die Uhr zum Einheitstarif von 5,8 Pfennig pro Minute an. Darin enthalten sind die Internet-Zugangskosten und die Telefongebühren. "Mit diesem Tarif werden die Karten im deutschen Internet-Markt neu gemischt", so Esprit Telecom-Geschäftsführer Dr. Jürgen Hernichel. Erklärtes Ziel sei es, innerhalb kürzester Zeit eine Spitzenposition zu erlangen. Neben dem Preis setze Esprit Telecom dazu vor allem auf kompetenten Kundenservice und hohe Qualität. Hernichel: "Esprit Telecom ist neben den Online-Diensten AOL und T-Online wie kaum ein anderes Telekommunikationsunternehmen in Europa gerüstet, langfristig im Internet-Markt erfolgreich zu sein." Der neue Service ist in zwei Bereiche gegliedert: Privatleute können den Service Net@home ohne vorherige Anmeldung und ohne Vertragsbindung nutzen. Wer surfen will, wählt sich einfach per Modem oder ISDN über eine bundesweit einheitliche Zugangsnummer ins Internet ein. Die Kosten werden auf der monatlichen Telefonrechnung der Deutschen Telekom ausgewiesen. Für Firmenkunden bietet Esprit Telecom den Service Net@work an, mit dem die Beschäftigten von allen angeschlossenen Arbeitsplätzen aus auf das Internet zugreifen können. Als weitere Mehrwertdienste werden unter anderem eine eigene Domain mit bis zu 25 E-Mail-Adressen sowie eine Überprüfung eingehender E-Mails auf Viren und Webhosting angeboten. Weitere Zusatzservices seien in Vorbereitung.
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