Erste Pressesprecher-Studie untersucht Zeitungsqualität

Mittwoch, 30. März 2005

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" liegt in Sachen Kompetenz, professionellem Auftritt und Dialogbereitschaft nach Ansicht von Pressesprechern vorn. Das ergab eine Studie der Frankfurter Full-Service-PR-Agentur Cohn & Wolfe (CW) unter 123 Pressesprechern und PR-Managern der 500 größten deutschen Unternehmen.

Demzufolge wird den "FAZ"-Redakteuren mit 39,8 Prozent die höchste Kompetenz zuerkannt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen "Handelsblatt" und "Financial Times Deutschland" mit jeweils 21,2 und 14,2 Prozent. Auch bei Recherche und Kommentierung liegen die klugen Köpfe an der Spitze.

Bemerkenswert sei, so CW-Geschäftsführerin Cornelia Eisenstein, dass es Zeitungen mit überregionalem Anspruch wie "Süddeutsche Zeitung", "Welt" und "Frankfurter Rundschau" bei dieser Berufsgruppe nicht ganz nach vorne schafften.

"Den ,FAZ'-Redakteuren eilt nicht nur ihr sehr guter Ruf voraus - sie haben gegenüber der Konkurrenz tatsächlich die Nase vorn", meint Eisenstein. Erhoben wurden in der Studie auch die Sonntagszeitungen. Hier sieht die Cohn & Wolfe-Studie Springers "Welt am Sonntag" knapp vor "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" und "Bild am Sonntag". nr
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