Ergebnis von Helkon Media bleibt hinter Erwartungen zurück

Donnerstag, 20. Dezember 2001

Im Geschäftsjahr 2000/2001 konnte Helkon Media seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 71 Prozent auf 130,3 Millionen Euro steigern. Nicht erfüllt haben sich die Ergebniserwartungen: Das EBITDA blieb mit 48,8 Millionen Euro im Vergleich zu 48,2 Millionen Euro im Vorjahr in etwa gleich, das EBIT betrug minus 9,3 Millionen Euro gegenüber 7,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Den Grund für diese Entwicklung sieht Helkon Media in der Nicht-Realisierung der Buena-Vista-International-Umsätze im Free- und Pay-TV-Bereich. Der Vertrag mit Buena Vista International war von Helkon Media gekündigt worden. Die Filmrechte wurden im laufenden Jahr direkt verkauft. Als weiteren Grund für die Verfehlung des geplanten Ergebnisses gibt Helkon Media die Periodenverschiebung der Umsatzrealisierung aus der internationalen Verwertung des Films "Rollerball" und der US-Videoverwertung von "Memento" an.

"Die Wertberichtigung auf Forderungen gegen ein asiatisches Unternehmen infolge des Insolvenzantrages des US-Produzenten Joe Singer und die Wertberichtigung auf unsere 10-Prozent-Beteiligung und Darlehensforderung im Zusammenhang mit dem insolvent gewordenen Musicplay führten zu großen Ergebnisbelastungen", so Anke Lüdemann, Manager Investor Relations bei Helkon Media.

Nichtsdestotrotz erwartet Helkon für das neue Geschäftsjahr eine positive Geschäftsentwicklung, eine deutliche EBIT-Steigerung und ist "optimistisch, dass die Strategie der Konzentration auf das Kerngeschäft langfristig die richtige Entscheidung darstellt", so Lüdemann.
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