Entwurf für neuen Rundfunkstaatsvertrag liegt vor

Montag, 19. Januar 1998

Die Rundfunkreferenten der Länder haben ihren ersten Entwurf für den vierten Rundfunkänderungsstaatsvertrag vorgelegt, der in diesem Jahr verhandelt wird. Die Länderchefs müssen unter anderem entscheiden, ob Werbeblöcke den Filmlängen - wie derzeit üblich - zugerechnet werden dürfen odernicht (Brutto-netto-Regelung). Anpassungen an die am 30. Juni 1997 novellierte EU-Fernsehrichtlinie sind auch bei den Jugendschutzbestimmungen vorgesehen. So soll die Kennzeichnung von Sendungen, die jugendgefährdend sein könnten, verbessert werden. Außerdem soll virtuelle Werbung, zum Beispiel in Form von Werbe-Einblendungen auf Sport-Spielfeldern, laut Entwurf erlaubt werden.
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