Entscheider bleiben Fachmedien treu

Dienstag, 26. September 2006

Die Studie "Wirkungsanalyse Fachmedien 2006" bestätigt eine hohe Nutzung von Fachzeitschriften und Internet in der B-to-B-Kommunikation. Im Auftrag der Deutschen Fachpresse befragte TNS Emnid 600 professionelle Entscheider, die eine Grundgesamtheit von 7,2 Millionen abbilden. "So exakt hat kaum eine Vorgängerstudie die Black Box in der B-to-B-Kommunikation entschlüsselt", sagt Ulrich Toholt, Vorsitzender der Kommission Anzeigen-Marketing Fachzeitschriften (AMF) der Deutschen Fachpresse. Die aktuell vorgelegte Untersuchung liefert unter anderem Erkenntnisse über die Wechselwirkung von B-to-B-Medien und weist nach, dass die Lektüre von Fachzeitschriften dazu anregt, im Internet gezielt nach weiteren Informationen zu suchen. Ein Langzeitvergleich der Mediennutzung zeigt: Für Entscheider sind Fachzeitschriften mit einer Reichweite von 90 Prozent und das Internet (89 Prozent) die mit Abstand wichtigsten Informationsquellen. Dagegen hat laut Studie die Bedeutung von Außendienst, Messen und Wirtschaftspresse abgenommen.

Die Untersuchung mache deutlich, dass "Fachverlage sich den Herausforderungen des neuen Medienzeitalters erfolgreich stellen", resümiert Eva Wille, Sprecherin der Deutschen Fachpresse. rol

Mehr zum Thema lesen Sie in der Horizont-Ausgabe 39/2006, die am Donnerstag, 28. September erscheint.

Chart: Nutzung der B-to-B-Kommunikationsinstrumente im Vergleich

Chart: Crossmediale Vernetzung in der B-to-B-Kommunikation

Chart: Informationsmehrwert von Anzeigen in Fachzeitschriften

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