"Emotion"-Macher starten Philosophie-Magazin "Hohe Luft"

Dienstag, 08. November 2011
Die erste Ausgabe kommt am 17. November in den Handel
Die erste Ausgabe kommt am 17. November in den Handel
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Katarzyna Mol Publikumstitel Thomas Vašek


Auf in höhere Sphären: Der Verlag Inspiring Network wagt sich nach der erfolgreichen Übernahme von "Emotion" an ein weiteres Projekt. Am 17. November erscheint zum ersten Mal das Philosophie-Magazin "Hohe Luft". Der laut Verlag "anspruchsvolle Publikumstitel" ist "Für alle, die Lust am Denken haben". Herausgeberin von "Hohe Luft" ist Katarzyna Mol, Gründungschefredakteur Thomas Vašek, 43, der zuvor unter anderem Chefredakteur von "P.M. Magazin" war und seit 2010 freier Publizist und Buchautor ist. Der Name der Zeitschrift leitet sich ab vom Verlagssitz, dem Hamburger Stadtteil Hoheluft. Zugleich soll der Titel aber auch eine Metapher sein für die Perspektive des Magazins: Aus luftiger Höhe bekomme man eine andere Sicht auf die Themen, die bewegen.

"Hohe Luft gibt den Anstoß, über Fragen des Lebens auf eine neue Weise - auf philosophische Weise - nachzudenken, um mehr Klarheit zu gewinnen und sich somit in einer immer komplexer werdenden Welt zurechtzufinden. Hohe Luft ist das Heft für jeden, der Lust hat, sich auf eine Lese- und Denk-Reise zu begeben", erklärt Chefredakteur Vašek. 

Passend zum Anspruch bietet das Heft vor allem lange Lesestücke. Das Layout wird als schlicht und sachlich beschrieben, Zeichnungen namhafter Illustratoren sollen eine grafische Klammer bilden. Art-Direktorin ist Gabriele Dünwald.

"Hohe Luft" kommt mit einer Auflage von 70.000 Exemplaren und einem Copypreis von 8 Euro an den Kiosk. Die Erstausgabe hat einen Umfang von 100 Seiten. Zielgruppe sind Männer und Frauen ab 25 Jahren. Der begleitende Online-Auftritt Hoheluft-magazin.de ist als einfacher Blog konzipiert, um, so die offizielle Begründung, "in einen direkten philosophischen Diskurs mit den Lesern treten zu können".

Im Verlag Inspiring Network erscheint das Magazin "Emotion", das die ehemalige G+J-Verlagsleiterin Mol 2010 im Zuge eines Management-Buy-Outs selbst übernommen hatte. Im Februar hatte Mol angekündigt, man stehe mit "Emotion" kurz vor dem Break-even. dh
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