Emi und Warner Music streichen Fusionspläne

Donnerstag, 05. Oktober 2000

Die beiden Musikanbieter Warner Music und Emi haben ihre geplante Fusion abgesagt. Die EU-Kommission hatte kartellrechtliche Bedenken gegen die Fusion geäußert, da nach einem Zusammenschluss der beiden Unternehmen nur noch vier Firmen, nämlich Time Warner / Emi, Universal, Bertelsmann und Sony Music, rund 80 Prozent des deutschen Marktes kontrolliert hätten. Dabei wären insbesondere Urheberrechte und das Onlinegeschäft im Internet betroffen gewesen. Die Brüsseler Behörde sah außerdem die Gefahr von Preisabsprachen bei einer solchen Marktkonstellation. Die beiden Unternehmen suchen jetzt nach anderen Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
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