Elephant Seven reagiert mit Standortschließungen auf Bilanz

Dienstag, 18. November 2003

Der Newmedia-Dienstleister Elephant Seven erzielte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2003/04 einen Umsatz in Höhe von 5,73 Millionen Euro und verzeichnet somit gegenüber dem Vorjahr (3,97 Millionen Euro) ein Umsatzplus von 44 Prozent. Die Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen auf die im Jahr 2002 akquirierten Unternehmen Elephant Seven in Hamburg und Elephant Seven España in Barcelona zurückzuführen. Ohne diese Unternehmen betrugen die Konzernumsätze 3,12 Millionen Euro. Das Ebitda verbesserte sich im Berichtszeitraum um 28 Prozent, bleibt aber mit 0,95 Millionen Euro im Minus.

Der Elephant-Seven-Vorstand hat deshalb eine weitere Senkung der operativen Kosten beschlossen. Um dem Unternehmen mit einer adäquaten Kostenstruktur eine profitable Zukunft zu sichern, werden im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2003/04 die Standorte Frankfurt und Berlin geschlossen und die Büroflächen der Unterhachinger Konzernzentrale erheblich reduziert.

Für die Zukunft geht der Vorstand jedoch von einer leichten Erholung der wirtschaftlichen Lage aus. Dies erkenne man anhand einer Stabilisierung der Projektbudgets auf Kundenseite. „Zusammen mit den beschlossenen Einsparungsmaßnahmen sehen wir darin für unser Unternehmen die Chance auf Stabilität und leichtes Wachstum im Jahr 2004“, sagt Vorstandsvorsitzender Raimund Alt. ems
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