"Einslike": ARD bündelt Inhalte für junge Zuschauer im Netz

Dienstag, 28. Mai 2013
Die neue Rubrik Einslike bündelt Inhalte für Nutzer von 14 bis 30 Jahren
Die neue Rubrik Einslike bündelt Inhalte für Nutzer von 14 bis 30 Jahren


Die ARD bemüht sich im Internet verstärkt um die Ansprache junger Zielgruppen. In der neuen Rubrik "Einslike" in der ARD-Mediathek werden ab sofort Inhalte für junge Nutzer zwischen 14 und 30 Jahren gebündelt. Ob Musiksendungen wie "Beatzz", Radioshows wie "Late Line Live" mit Jan Böhmermann oder Serien wie "Verbotene Liebe": "Einslike" vereint TV-Sendungen aus dem Ersten und den dritten Programmen, Filme, Serien und Radiosendungen für junge Zuschauer in einer eigenen Rubrik. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Inhalte der jungen Hörfunkwellen der ARD, die mittlerweile auch viele Videos und Internetinhalte für ihre Zielgruppen produzieren.

"Ein häufig gehörtes Vorurteil gegenüber der ARD ist, dass sie keine Inhalte habe, die junge Menschen erreichen. Mit der neuen Rubrik "Einslike"in der ARD Mediathek zeigen wir, welch vielfältige Bewegtbildinhalte für diese Zielgruppe in den Redaktionen der ARD produziert werden. Die ARD redet nicht nur über die Ansprache junger Zielgruppen, sie tut auch was", betont Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen, das das Projekt konzipiert hat. Um die technische Umsetzung und Betreuung kümmert sich der Südwestrundfunk, der für die ARD-Mediathek zuständig ist.

Gleichzeitig mit dem Start von Einslike ist die ARD-Mediathek ab sofort auch in einer für mobile Endgeräte optimierten Version verfügbar. "Die Nutzer können damit unsere Programme anschauen nicht nur wann sie wollen, sondern auch wo sie wollen. Das ist besonders für die junge Zielgruppe interessant, denn sie greift auf TV-Angebote immer häufiger mobil zu", erklärt SWR-Intendant Peter Boudgoust. In etwa vier Wochen sollen außerdem Apps für iOS und Android folgen. dh
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