Einigung über Belegung der Digitalkanäle

Mittwoch, 27. Oktober 1999

Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) hält die von der Deutschen Telekom vorgeschlagene Belegung der derzeit noch freien 13 Programmplätze auf den Kanälen S 33, S 37 und S 38 für sachgerecht und empfiehlt den Landesmedienanstalten ihre Umsetzung. Vorgesehen ist dabei folgende Nutzung: Auf S 33 berücksichtigt die Telekom bei der Belegung im TV unter anderem Kapazitäten für die Anbieter Disney Channel, Seasons, Planet, bei S 37 sind es Bloomberg-TV, Fashion-TV und Bet on Jazz. Der Kanal S 38 ist für Mediendienste wie Home Net, T-Online und AOL reserviert. Weitere Kapazitäten für die Verbreitung neuer digitaler Angebote sollen in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen. Die DLM geht davon aus, dass innerhalb der nächsten zwölf Monate rund 30 zusätzliche digitale Programmeinheiten durch die Telekom bereit gestellt werden. Dabei ist eine digitale Nutzung der Kanäle S 2 und S 3 sowie der Ausbau der Kanäle S 39 und S 40 vorgesehen. Darüber hinaus fordert die DLM die Deutsche Telekom auf, eine weitere Programmeinheit auf den Kanälen S 33, S 37 und S 38 für ein siebtes Simulcast-Programm bereit zu stellen, für jene Sender also, die auch analog empfangbar sind. Die insgesamt sieben Programmeinheiten sollen nach den Vorstellungen der DLM demnach mit den Simulcast-Programmen RTL, Sat.1, Pro Sieben, RTL 2, Vox/ DCTP, Super RTL und TM 3 belegt werden.
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