Eigentümer des Süddeutschen Verlags denken über Verkauf nach

Montag, 24. Juli 2006

Die Eigner der Mediengruppe Süddeutscher Verlag erwägen offenbar einen Verkauf ihrer Anteile. Laut Medienberichten denken mehrere der Gesellschafterfamilien über einen Anteilsverkauf nach Ablauf der Haltefrist nach. Diese endet Mitte 2007. Der Verlag hat dies auf Nachfrage von HORIZONT.NET nicht kommentiert. Auch Christian Goldschagg, Vorsitzer der Gesellschafterversammlung erklärt, dass seine Familie derzeit keine Verkaufsabsichten habe, auch seien ihm entsprechende Pläne anderer Gesellschafter nicht bekannt. Derzeit halten vier Gesellschafter jeweils 18,75 Prozent der Anteile, zwei weitere Familien besitzen 16,67 und 8,33 Prozent. Als potenzielle Kaufinteressenten macht der "Spiegel" die Essener WAZ-Gruppe und den Stuttgarter Holtzbrinck-Konzern aus. Ein Angebot müsse der Südwestdeutschen Medien Holding, Stuttgart, vorgelegt werden. Sie war 2002 in den Gesellschafterkreis eingestiegen und verfügt über ein Vorkaufsrecht. se

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