Eichborn übernimmt Mehrheit am Zürcher Pendo Verlag

Mittwoch, 06. Dezember 2000

Der Frankfurter Verlag Eichborn baut seine Rechtebasis aus. Er übernahm gut 51 Prozent des Zürcher Pendo Verlages. Der 1971 gegründete Pendo Verlag wurde 1998 von Ernst Piper und Max Kürz erworben und konzentriert sich auf die Programmbereiche Lebensführung, Zeitgeschichte und Literatur sowie Schweizer Themen und Autoren. Pendo wird in diesem Jahr einen Umsatz von gut drei Millionen Schweizer Franken erreichen. Nach Einstieg von Eichborn verbleiben bei Piper 39 Prozent und bei Kürz rund 10 Prozent der Anteile. Piper verantwortet weiter das Pendo-Programm, auch ansonsten wird das Team nicht verändert. Der Mehrheitsgesellschafter wird bei Pendo durch Andreas Horn, in der Eichborn-Geschäftsleitung zuständig für Marketing und Vertrieb sowie die Koordination der Hörbuch-Aktivitäten und andere Kooperationen, als Geschäftsführer vertreten. Horn nennt es "besonders wichtig, dass wir unsere Vertriebsstärke vor allem in Deutschland ausspielen können und dass es in den Programmmen wenig Konkurrierendes gibt". Außerdem verspreche man sich einiges vom Standort Zürich.
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