Ecclestone will die Formel 1 zurückkaufen

Donnerstag, 14. Februar 2002

Die Finanzkrise des Münchner Medienhändlers Leo Kirch ruft weitere Interessenten für Teile seines Konzerns auf den Plan. Der britischen Formel-1-Gründer Bernie Ecclestone will nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" Kirch und der Bayerischen Landesbank rund 800 Millionen Euro für den Rückkauf der Rennsportserie anbieten.

Kirch hatte die Rechte an der Formel 1 erst vor einem Jahr für rund 1,6 Milliarden Euro mehrheitlich übernommen. Der Kredit dafür kam von der Landesbank. Kirch hält derzeit rund 60 Prozent an der Formel 1, 17 Prozent gehören EM-TV, der Rest Bernie Ecclestone. Nach dem Rückkauf der Kirch-Anteile will Ecclestone Autokonzerne wie Daimler-Chrysler, BMW und Fiat an dem Rennzirkus beteiligen.
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