EU will gegen deutsches Wettmonopol vorgehen

Montag, 23. Oktober 2006

EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy wird den geplanten Staatsvertrag zum Lotteriewesen nicht akzeptieren. Die Regelungen benachteiligten private Wettanbieter, sagte der Politiker dem Magazin "Spiegel". Regelungen müssten für private und staatliche Anbieter gleich sein. Die Ministerpräsidenten der Länder wollen Mitte Dezember abschließend über den Staatsvertrag beraten. Die EU-Kommission habe zudem gegen acht weitere Mitgliedstaaten Verfahren wegen Vertragsverletzung eingeleitet. Indes will der Sportwettenanbieter Bwin aufgrund der derzeitigen rechtlichen Probleme Verträge mit den Fußball-Vereinen Borussia Dortmund und dem VfL Bochum kündigen, berichtet die "Wirtschaftswoche". Bwin ziehe sich auch aus mehreren Internet-Werbekooperationen zurück. gen

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