EU hält an Zentralvermarktung der Bundesliga im TV fest

Freitag, 25. Juli 2003

Die TV-Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga werden auch weiterhin zentral vermarktet. Auf ein entsprechendes TV-Modell haben sich die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und die EU-Kommission geeinigt und der Einzelvermarktung durch die Vereine damit eine Absage erteilt. Mit einer Ausnahme: Künftig dürfen die Fußball-Clubs die Spiele verkaufen, die die DFL nicht loswird.

Für das Abo-Fernsehen muss der Dachverband der Bundesliga-Clubs ab 2006 zwei Lizenz-Pakete schnüren: Die Samstagspiele der ersten Liga und die Sonntagsspiele der zweiten Liga gibt es im Paket Nummer eins. Das zweite umfasst die Sonntagsspiele der ersten Bundesliga sowie die Freitagsbegegnungen der zweiten Liga.

Beim Free-TV werden wie gehabt die Highlights der ersten Liga inklusive zwei Live-Spielen auch in Zukunft getrennt von den Live-Übertragungen der zweiten Liga angeboten. Ähnlich wird auch die Champions League in mehrere Rechte-Pakete aufgeteilt. sch
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