EQT will sich von seiner Tochter Kabel BW trennen

Dienstag, 30. November 2010
EQT will seine Tochter Kabel BW verkaufen oder an die Bösre bringen
EQT will seine Tochter Kabel BW verkaufen oder an die Bösre bringen

Der Kabelnetzbetreiber Kabel BW soll verkauft werden. Die "Börsenzeitung" berichtet, dass der schwedische Mutterkonzern EQT die Deutsche Bank und die Invenstmentbank J.P. Morgan bereits beauftragt hat, mögliche Optionen zu überprüfen. Anstatt des Verkaufs ist auch ein Börsengang denkbar. Kabel BW wollte sich dazu nicht äußern. Kabel BW gehört neben Kabel Deutschland und Unitymedia zu Deutschlands größten Kabelnetzbetreibern. Erst vor kurzem hat das Unternehmen Verträge mit Turner Broadcasting System und Universal Networks Deutschland abgeschlossen. Damit hat Kabel BW sein Programm um die hochauflösenden Spartenprogramme TNT Serie, TNT Film und dem Science-Fiction-Sender Syfy erweitert.

Nach Schätzungen der "Börsenzeitung" könnte der Verkauf EQT rund 2 Milliarden Euro einbringen. Als mögliche Käufer nennt die Zeitung Kabel Deutschland und Liberty Global. Liberty hatte vor einem Jahr schon Unitymedia übernommen.

Ob es tatsächlich zu einem Verkauf kommen wird, ist noch unklar. Bisher hatte das Kartellamt eine Konsolidierung der deutschen Kabelnetzbetreiber abgelehnt. Es befürchtet eine Monopolstellung im Pay-TV-Markt. hor
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