EM.TV und Kirch erhöhen Formel 1-Anteil auf 75 Prozent

Donnerstag, 01. März 2001

Der Medienkonzern EM.TV hat mit Hilfe der Kirch-Gruppe die Option ausgeübt, den Anteil an der Formel-1-Holding SLEC von 50 auf 75 Prozent zu erhöhen. Damit spitzt sich der Machtkampf mit den Automobilkonzernen zu, die befürchten, dass die Formel 1- Übertragungen ins Bezahlfernsehen abwandern. Daimler-Chrysler, BMW, Renault, Ford und Fiat kämpfen gemeinsam gegen die Kontrolle der Rennsportserie durch die Kirch-Gruppe. Die Autonzerne befürchten, dass die Formel 1 ab 2004 nur noch im Pay-TV zu sehen sein könnte. Die Formel 1-Holding SLEC entscheidet derzeit unter anderem über die Vergabe der Übertragungsrechte nach 2003. Auch der Automobil-Weltverband FIA kündigte für den Fall der SLEC-Kontrolle durch Kirch eine genaue Überprüfung an.
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