EM-TV-Aktionäre scheitern in zweiter Instanz

Freitag, 19. Juli 2002

Im Kampf um Schadenersatz für Kursverluste sind Aktionäre des angeschlagenen Medienunternehmens EM.TV auch in zweiter Instanz gescheitert. Das Oberlandesgericht München habe die Berufung von 55 Aktionären gegen ein Urteil des Landgerichts München I zurückgewiesen, teilte EM.TV in München mit. Die Anleger wollten Kursverluste ihrer Aktien in Höhe von 800.000 Euro einfordern.

Nachdem in fünf Verfahren in erster Instanz zugunsten des Medienunternehmens entschieden wurde, hat damit erstmals ein Gericht auch in zweiter Instanz die Schadensersatzansprüche der Aktionäre abgewiesen. Durch die Talfahrt der EM.TV-Aktie hatten die Papiere zum Teil mehr als 90 Prozent ihres Wertes verloren.
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