EIAA-Studie: Online-Boom lässt Zeitschriften bluten

Mittwoch, 22. April 2009
Ergebnisse der EIAA-Studie (Zum Vergrößern bitte anklicken)
Ergebnisse der EIAA-Studie (Zum Vergrößern bitte anklicken)

Trotz der Wirtschaftskrise wollen Unternehmen weiter in Internetwerbung investieren. 70 Prozent der Werbungtreibenden geben an, dass sie 2009 ihre Online-Ausgaben steigern werden, bei 22 Prozent bleiben die Spendings unverändert auf Vorjahresniveau und nur 8 Prozent planen Kürzungen. Zu diesen Ergebnissen kommt die European Interactive Advertising Association (EIAA) in ihrer aktuellen Studie "Marketers' Internet Ad Barometer 2009". Hierfür wurden von Mitte Februar bis Ende März dieses Jahres 300 Marketing-Entscheider in neun europäischen Ländern befragt.

Unter dem Wachstum der Mediengattung Internet leiden vor allem die Zeitschriftenverlage. Knapp die Hälfte der Befragten gehen davon aus, dass sie 2009 ihre Ausgaben für Anzeigen in Magazinen zugunsten von Onlinewerbung kürzen werden. Beim Fernsehen sind es 37 Prozent, 32 Prozent bei Tageszeitungen, 19 Prozent bei der Außenwerbung, 24 Prozent beim Direktmarketing und 12 Prozent beim Radio.

Als die großen Wachstumsfelder im Online-Geschäft identifiziert die EIAA Video- und Mobile Advertising. Laut dem Branchenverband wollen 35 Prozent der Studienteilnehmer verstärkt in Bewegtbild- und 12 Prozent zunehmend in Handywerbung investieren. bn


Mehr zu dieser Studie lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 17/2009, die am Donnerstag, 23. April, erscheint.
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