EBRS 98: Financial Times Reichweitensieger bei Europas Führungskräften

Donnerstag, 10. September 1998

Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 81.603 Lesern pro Ausgabe (20 Prozent) ist die "Financial Times" der meistgelesene Titel unter Europas Top-Geschäftsleuten. Zu diesem Ergebnis kommt die"European Business Readership Survey 1998" (EBRS), die neben Marketinginformationen das Leseverhalten der europäischen Führungskräfte untersucht. Auf Platz 2 in Europa folgt das "Handelsblatt" (57.935 LpA, 14 Prozent), gefolgt von der "FAZ" (57.137 LpA, 14 Prozent). Meistgelesener Wochentitel unter Europas Führungselite ist "The Economist" (10 Prozent), vor "Time" (6 Prozent) und "Business Week" (6 Prozent). Im deutschen Markt führt die "FAZ" (55 Prozent) vor dem "Handelsblatt" (54 Prozent) das Ranking der dort erhobenen 19 Titel an. Reichweitenstärkstes Wochenmagazin ist "Focus" mit 53Prozent vor dem "Spiegel" (47 Prozent) und der "Wirtschaftswoche" (46 Prozent). "Der "Stern" folgtauf Platz 4 (31 Prozent). Reichweitenstärkste Monatstitel unter den deutschen Top-Managern sind "Capital" (46 Prozent) und das "Manager-Magazin" (45 Prozent).
Zentrale Ergebnisse aus dem Bereich der Marketinginformationen: 49 Prozent der Senior Manager sind an Investitionsentscheidungen imUnternehmen beteiligt, die ein Volumen von 300.000 Dollar und mehr haben; 33 Prozent der EBRS-Befragten fliegen 6 Mal im Jahr und öfter beruflich ins Ausland. Die EBRS 98, die in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiert, deckt eine Grundgesamtheit von 407.000 Führungskräften in rund 57.000 Unternehmen, Banken und Versicherungen in 17 europäischen Ländern ab. In der Studie, die von Mitte Februar bis Mitte Juli 1998 im Feld war, wurden Reichweiten von 296 internationalen und nationalen Titel erhoben. Die letzte EBRS erschien 1996.
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