E-Commerce gewinnt gegenüber traditionellen Absatzwegen

Mittwoch, 08. September 2004

Im 1. Halbjahr 2004 haben deutsche Konsumenten für rund 5,3 Milliarden Euro im Internet eingekauft. Dies geht aus einer Hochrechnung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Für das Gesamtjahr prognostizieren die Nürnberger einen Umsatz von über 11 Milliarden Euro. Das Internet konnte beim Verkauf von Nonfood-Artikeln (Textilien, Hartware und Elektro) im Vergleich zum Vorjahr von 3 auf 5 Prozent zulegen und somit den traditionellen Absatzwegen Marktanteile abnehmen. Der Versandhandel und auch der stationäre Verkauf verschlechtern sich um je 1 Prozent auf 9 und 86 Prozent. Insgesamt sanken die Umsätze im Vorjahresvergleich um 1,7 Milliarden Euro auf 72,3 Milliarden Euro.

Viele Konsumenten glauben, dass sie online zu günstigeren Konditionen einkaufen können als im stationären Handel. Die steigende Beliebtheit von Preissuchmaschinen im World Wide Web unterstreicht diese Tendenz. Einen Bedeutungszuwachs verzeichnen auch die Online-Auktionen und werden zum zweiten entscheidenden Faktor für das Umsatzplus. Mit 23 Prozent des Online-Gesamtumsatzes nehmen Ebay und Co eine bedeutende Rolle ein. kj
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