E-Commerce: Frauen stellen Mehrheit der Online-Shopper in den USA

Mittwoch, 02. Januar 2002
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USA Weihnachten Vorweihnachtszeit


In den USA haben in der Vorweihnachtszeit erstmals mehr Frauen im Internet eingekauft als Männer. Nach einer Studie der Internet-Forschungsinitiative Pew Internet & American Life wurden zwischen Ende November und Weihnachten 58 Prozent der Web-Einkäufe von weiblichen Surfern getätigt. Im Vergleich orderten 31 Prozent der weiblichen und nur 22 Prozent der männlichen User Geschenke für die Feiertage im Web.

Insgesamt haben 26 Prozent der US-Surfer Weihnachtsgeschenke im Internet gekauft. Ein Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 20 Prozent. Die Anzahl der US-amerikanischen Surfer, die schon einmal im Internet eingekauft haben, stieg im Jahresvergleich entsprechend noch einmal deutlich von 44 Millionen auf 64 Millionen an. Ebenfalls gestiegen ist der Pro-Kopf-Umsatz. Während die Online-Shopper im Jahr 2000 im Schnitt noch 330 Dollar ausgegeben hatten, ließen sich die User ihren virtuellen Einkaufsbummel diesmal durchschnittlich 392 Dollar kosten.

Als Grund für das stete Wachstum der Online-Shoppinggemeinde nennen die Marktforscher vor allem Sparsamkeit. Der Studie zufolge glauben 84 Prozent der Befragten, durch den Kauf per Mausklick Zeit sparen zu können. Mit 60 Prozent ist zudem mehr als die Hälfte der User der Ansicht, beim Online-Shopping Geld sparen zu können.
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