E-Commerce-Branche ist mit Weihnachtsumsätzen zufrieden

Mittwoch, 10. Januar 2001

Das Weihnachtsgeschäft 2000 ist für die Online-Shops zufriedenstellend verlaufen. In den USA wurden nach Angaben des Online-Marktforschungsunternehmens PC Data von der ersten Novemberwoche bis zum 24. Dezember 10,7 Milliarden Dollar im Netz umgesetzt, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Gewinner war hier der Marktführer Amazon.com, der in Kooperation mit Toys ‚R' Us laut Nielsen/Netratings 123 Millionen Shopping-Visits verzeichnen konnte - und damit mehr als fünfmal so viel wie der Zweitplatzierte, der Spielzeughändler E-Toys, der als großer Verlierer des Geschäfts gilt.

Für Deutschland liegen bislang nur Trendmeldungen vor, die auch hier für Umsatzzuwächse sprechen: Die Deutsche Post verzeichnete rund 2 Prozent mehr Pakete und 5 Prozent mehr Päckchen als im Vorjahr, was für ein Wachsen des Online-handels spricht. Auch die großen Online-Shops zeigen sich zufrieden: Zweieinhalb so viele Aussendungen wie im Vorjahr verzeichnet Amazon Deutschland, die Metro-Tochter Primus-Online erwartet eine Verfünffachung des Umsatzes. Nach eigenen Angaben der Anbieter lag die Rate der rechtzeitig zugestellten Sendungen diesmal bei über 99 Prozent - die Investitionen in die Logistik haben sich nach dem Versandchaos von 1999 anscheinend ausgezahlt.
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