E-Commerce-Bilanz 2002: Umsätze steigen auf 4,7 Milliarden Euro

Freitag, 15. November 2002
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Umsatz GfK Deutschland


Die deutschen Verbraucher werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 4,7 Milliarden Euro für Waren im Internet ausgeben. Wie aus einer aktuellen GfK-Studie hervorgeht, liegen damit die Umsätze der Onlinehändler in Deutschland rund 400 Millionen Euro höher als im Vorjahr.

Das Umsatzwachstum kommt aber offenbar nicht durch ein intensiveres Kaufverhalten der Surfer, sondern durch einen Anstieg der Internetgemeinde zustande. Laut Studie sind sowohl die durchschnittliche Anzahl der Transaktionen je Käufer sowie die Ausgaben je Online-Kauf im 1. Halbjahr 2002 über alle Produktgruppen hinweg stabil geblieben. Da die Zahl der Internet-Neuanschlüsse in Privathaushalten derzeit nur noch langsam zunimmt, können zukünftige Umsatzsteigerungen nach Ansicht der Marktforscher nur realisiert werden, wenn die Verbraucher ihre Online-Einkäufe ausweiten.

Laut GfK haben Privathaushalte in den ersten acht Monaten dieses Jahres einmal mehr vor allem Medienprodukte wie Bücher, Tonträger oder Videos sowie technische Gebrauchsgüter wie Computer oder Telekommunikationsprodukte online eingekauft. Vor allem Telekommunikationsprodukte werden den Angaben zufolge zunehmend auch gebraucht über Online-Auktionshäuser ersteigert.

Die Studie der GfK Panel Services Consumer Research basiert auf kontinuierlichen schriftlichen Erhebungen, die teils online und teils offline bei einer repräsentativ ausgewählten Stichprobe von 10.000 Internet-Nutzern durchgeführt werden.
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